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    <title>Yvonne Erber (MARIA SPILUTTINI) : Rubrik:twoblog</title>
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    <description>MARIA SPILUTTINI</description>
    <dc:publisher>yvonne erber</dc:publisher>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:date>2007-12-05T21:01:49Z</dc:date>
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    <title>Yvonne Erber</title>
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  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3297802/">
    <title>an yvonne erber - 08. Feb, 20:05</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3297802/</link>
    <description>Z., 08.02.07&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank für Ihre Februar-Mails. Aber warum wollen Sie nichts mehr ins Blog stellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habs hier weiterhin recht bequem. Denn Dr. G. ist in den Süden, an den Léman, entschwunden. Es geht ihr dort besser, physisch und psychisch. Außerdem will sie den Umbau des Hauses bei L. organisieren, was ja nicht im Kanton Genf, sondern im Waadt liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie nur: sie hat mir diese große Wohnung überlassen, gegen Betreuung des Hundes, korrekt: ihrer Hündin. Aber es gibt ja noch eine Nachbarin. So muss ich mich davon nicht angekettet fühlen. Wohl aber fühle ich mich beinahe angekettet durch die viele Arbeit, dh diesen Übersetzungsauftrag, der mich mehr Zeit kostet, als ich dachte, weil mir der medizinische Wortschatz nicht so bekannt ist .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wenige Geld, das ich damit verdiene, ist schnell wieder weg. Hier kann ich ja kaum auf die Straße gehen, und schon sind die Franken verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar migros-Preise. Der Kurs Euro zum Franken ist 1 zu 1,6. Umrechnen müssen Sie selbst ;-):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollmilch 4 l 			5,95&lt;br /&gt;
Jogurt Schw.Kirschen	 200 g	1,05&lt;br /&gt;
Butter Bio 200 g		4,40&lt;br /&gt;
Bio Eier 6 Stück		4,90&lt;br /&gt;
Knusperbrot 600 g		3,60&lt;br /&gt;
Butterzopf 500 g		3,20&lt;br /&gt;
Orangen 1 kg 			2,90&lt;br /&gt;
Bio Gala 1 kg 			5,90&lt;br /&gt;
Bio Kartoffeln 1 kg		4,60&lt;br /&gt;
Eglifilet 1 kg 		          45,50&lt;br /&gt;
Ferrero Mon Cheri 294 g     11,95&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hündin, also Samsara, ist ein Golden Retriever, ein recht intelligenter. Sie braucht sehr viel Bewegung, weil sie ja ein Jagdhündin ist. Beschützerin ist sie keine, als wäre da gar kein Instinkt entwickelt. Aber brauch ich eine Hündin, die mich verteidigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie vertreibt auch keine Einbrecher, sondern freut sich über jeden, der daherkommt. Anders gesagt: jeder Fremde wird von ihr freudig begrüßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara scheint auch nicht extrem erzogen worden zu sein. Wobei mich der Gedanke, ich müsste die Zeit mit einer Hündin verbringen, die mir ständig alles von den Augen liest, also erwartet, dass ich ihr mit meinen Augen ständig etwas signalisiere, sowieso zuwider ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich  und das hat mir die Nachbarin verraten  wäre mehr Training besser gewesen, mehr &lt;i&gt;Dummytraining&lt;/i&gt;, mehr &lt;i&gt;Nasenarbeit&lt;/i&gt;, mehr &lt;i&gt;Apportierübungen&lt;/i&gt;, alles Wörter, die neu in meinem  Wortschatz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich grad einige Samsara-Fotos auf der Festplatte habe, kann ich mir es nicht verbeißen, Ihnen ein treffendes Hündinnenporträt beizulegen. Stellen Sie vor, sie springt gerade aus dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ich kam nicht einmal dazu, mir T.s Aktutalisierungen anzusehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/w-2007-02-04-g-hund-jara-k.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;w-2007-02-04-g-hund-jara-k&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/w-2007-02-04-g-hund-jara-k.jpg&apos;,250,250);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/w-2007-02-04-g-hund-jara-k_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3275803/">
    <title>an yvonne erber - 03. Feb, 19:04</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3275803/</link>
    <description>Z.,1.2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nur die 2. Rohr-Schock-Testkarte, als Photoshop-Werk. Die Beschreibung dazu folgt, wenn ich mehr Zeit habe. Im Gästezimmer lässt sich gut arbeiten; der Hund hält mich auf Trab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Twoblog hat mich darin bestärkt, mir die Ausstellung von Günter Umberg im Haus Konstruktiv anzusehen. Der Erstkontakt mit dessen Werk fand in der Galerie Schwarzwälder statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich annehme, dass seine Beitrag bald wieder verschwinden wird, hier die Adresse des von ihm zitierten Artikels von Hannelore Kerstin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kunstmarkt.com/pagesprz/kunst/_d80111-/show_praesenz.html?_q=%20&quot;&gt;http://www.kunstmarkt.com/pagesprz/kunst/_d80111-/show_praesenz.html?_q=%20&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier auch noch ein wenig Bildmaterial: &lt;a href=&quot;http://www.nordenhake.com/php/artist.php?RefID=19&quot;&gt;http://www.nordenhake.com/php/artist.php?RefID=19&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/w-2007-01-31-rorschach-plate-2-spher-k-i.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;w-2007-01-31-rorschach-plate-2-spher-k-i&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/w-2007-01-31-rorschach-plate-2-spher-k-i_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-03T18:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3272319/">
    <title>an yvonne erber - 02. Feb, 17:07</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3272319/</link>
    <description>Z., 31.01.07&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine Anmerkung zu meiner T.-Variation  schön, dass Sie beide Bilder so untereinander gesetzt haben. Doch ich hatte sie mir eigentlich nebeneinander gedacht. Denn sie haben für mich etwas &lt;i&gt;Augenhaftes&lt;/i&gt;. Wenn Sie den Kopf nach links um 90 Grad drehen, werden Sie das auch sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erschien da gleich ein Zusammenhang mit &lt;i&gt;Migräne&lt;/i&gt;: so als würde sich das Blickfeld aufgespaltet haben, als würde sich der Schmerz in Farbstrahlen aus der doppelten Mitte der Augen nach außen verflüchtigen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonntagsfahrt nach Rorschach war für mich ein mehrfacher Impuls. Denn es verschränkt sich jetzt &lt;i&gt;Migräne &lt;/i&gt;mit &lt;i&gt;Rorschach-Test &lt;/i&gt;in meinem Hirn. (Und auch die Erkenntnis, daß auch mehrfaches intensives Bemühen, verbunden mit Ortsveränderung, keineswegs zum Ziel führen muß!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Rorschachs Biographie wusste ich bisher nichts. Auch nichts Näheres über den Test. Überraschendes erfahren Sie im Internet  vor allem, dass die Original-Tafeln nirgendwo zu finden sind. Aber ich bin dann doch auf eine amerikanische Seite des Rohrschocks (ror-shock!) gestoßen, die diese zehn Rorschach-Tafeln als &lt;i&gt;Umrissfiguren &lt;/i&gt;zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es Beschreibungen und Erläuterungen. Als Beispiel kopiere ich Ihnen heute jene zur ersten Testkarte hierher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarze Tinte. Ein grob dreieckige Form, Spitze nach unten, suggeriert ein breites fuchsähnliches Gesicht mit auffälligen Ohren. Andersrum: ein Paar Brüste (gerundete Vorsprünge am oberen Ende des Flecks); eine senkrechte weibliche Figur, ihr Rumpf teilweise sichtbar durch ein hauchdünnes Kleid (entlang Mittellinie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Fleck ist leicht. Wie schnell Sie antworten, kann als Hinweis darauf interpretiert werden, wie gut Sie mit neuen Situationen zurechtkommen. Die beste Reaktion ist, sofort eine der naheliegenden Antworten zu geben. Gute Antworten sind: Fledermaus, Schmetterling, Nachtfalter und (in Zentrum des Flecks) eine weibliche Figur. Maske, Kürbislaterne und Tiergesicht sind auch übliche Antworten. Doch einige  Interpretationsschemata schlagen dann Paranoia vor. Eine schlechte Antwort ist jede, die etwas Unpassendes über die zentrale weibliche Figur sagt. Oft wird oft geglaubt, daß diese sie&quot; eine Projektion Ihres eigenen Selbstbildes ist. Vermeiden Sie die banale Feststellung, daß die Figur zwei Brüste, aber keinen Kopf hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen nicht mehr als eine Antwort zur ersten Karte einfällt, werden Ihnen viele Psychologen den Wink geben, genauer hinzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, Sie müssten sich jetzt den Rorschach-Klecks Nr. 1 schon vorstellen können! Für mich war das jedenfalls Anlaß genug, um diesen einer Photoshop-Kur zu unterziehen. Das genaue Rezept verrate ich Ihnen später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-02T16:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3255524/">
    <title>an yvonne erber - 30. Jan, 12:17</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3255524/</link>
    <description>K., 29.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern vergessen - das Bildchen. Gleich ein zweites dazu, auch praktischerweise als &lt;i&gt;Rorschach-Test &lt;/i&gt;benützbar. Dem werden noch einige folgen! Erzeugt nach meiner mit einer gewissen Ironie (aber ohne Sarkasmus!) praktizierten Photoshop-Methode!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. copy (in dem Fall: ein Foto von Two)&lt;br /&gt;
2. rotate canvas/ arbitrary&lt;br /&gt;
3. crop&lt;br /&gt;
4. image size (in diesem Fall: quadratisch)&lt;br /&gt;
5. adjustement/ contrast&lt;br /&gt;
6. filter/distort/ spherisize, spherisize.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst, wenn nicht tragisch der Fall meiner Gastgeberin. Ohne näher auf die unmittelbaren Folgen des Verlusts ihrer Brille eingehen zu wollen - ich muss Ihnen doch ihre Leidensgeschichte andeuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam schon vor, dass sie bei einem Migräneanfall erbrechen musste. Da saß sie im Auto! Dh sie musste das Auto an den Straßenrand lenken. Einmal wurde sie dabei sogar bewusstlos. Sie erwachte dann im Unispital Zürich. Sie wusste nicht, wie sie da hingekommen ist. Man hat Kopf-, Blut- und Magenuntersuchungen gemacht. Sie war 14 Tage dort. Gefunden hat man nichts. Sie dachte, sie habe einen Tumor im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte sie nach einer Bandscheibenoperation Beschwerden. Da wurde ihr immer schwarz vor den Augen. Sie war nur einmal bei einem Neurologen, dann beim Orthopäden. Der gab ihr Spritzen in die Halswirbelsäule . Man sagte, sie sollte ihren Lebenswandel ändern. Sie sollte nicht mehr so häufig mit dem Auto herumfahren, obwohl sie das für ihren Beruf brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 90er Jahre ist sie fast jeden Morgen mit Migräne aufgewacht. Sie hat Migränezäpfchen genommen. Danach war sie den ganzen Tag high. Schließlich landete sie im Spital, mit der Diagnose einer schweren Medikamentenallergie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Zäpfchen bekam sie Depressionen und Alpträume. Sie träumte ständig davon, dass sie jemand zerfleischen oder vergewaltigen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung, die sie mir gegeben hat: diese Migräne habe von der Mutter geerbt oder übernommen, eigentlich als Kopfschmerzen. Denn schon als Kind war sie mit den ständigen Kopfschmerzen der Mutter konfrontiert. Sie hat sie so oft mit eingewickeltem Kopf gesehen. Und überall sind die Tabletten schachtelweise herumgelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht unbedingt ein Thema, über das ich Ihnen gern schreibe. Daher breche ich das jetzt ab. Nur soviel: ich habe Schuldgefühle, weil ja ich Dr. G. dazu gebracht habe, mich an den Bodensee zu fahren, durch meinen Wunsch zumindest T.s Haus in Augenschein zu nehmen, was ja die Ursache für  diesen unglückliche Zufall mit der verschwundenen Brille war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T11:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3186272/">
    <title>yvonne erber - 15. Jan, 14:42</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3186272/</link>
    <description>Liebe Michaela!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Ich hoffe, Sie sind inzwischen schon in Z. angelangt, oder vielleicht gar in G., wer weiß? Ich würde Ihnen jedenfalls die Erfüllung Ihrer lang gehegten Sehnsüchte wünschen, wie auch immer sich das im Detail ereignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Sie haben mich gebeten, Ihren Bücherstapel in die Bücherei zurückzubringen. Ich habs getan, eines hab ich mir jedoch behalten, genau jenes, das Sie anscheinend nicht gelesen haben. Oder haben Sie sichs in Wirklichkeit für mich ausgeborgt? Jedenfalls fand ich auf  S. 21 ei-nen Zettel mit: &lt;i&gt;Yvonne&lt;/i&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Ich denke, Sie haben hineingelesen und meinen Vornamen entdeckt. Vielleicht ist das  und natürlich der Titel - der Anstoß gewesen, mich mit dieser Lektüre zu versorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Das erste Kapitel handelt von chirurgischen Übungen mit Leichen und beginnt mit dem Vergleich des Kopfes eines Menschen mit einem Grillhähnchen. Wie Sie wissen, esse ich nicht Gegrilltes, auch nichts von allem, was Federn hatte. Ich weiß natürlich, wie so etwas ausschaut, und verstehe den Zusammenhang mit der Situation im Buch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---Da geht es um einen Auffrischungskurs in Gesichtsanatomie und Facelifting für Schönheitschirurgen. Und um 40 Köpfe von frisch Verstorbenen in 40 Wegwerf-Aluminiumschalen, alle mit dem Gesicht nach oben und anfangs noch mit weissen Tüchern bedeckt. Jeder Kopf auf einem Klapptisch, der mit einer zartlila Plastikdecke verhüllt ist. Die Köpfe sind rasiert, die Stümpfe blutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Ich beschreibe Ihnen das so genau, weil Sie mir mit diesem Buch einiges zugemutet haben. So dachte ich jedenfalls, als ich zu lesen begonnen habe, vorgestern in der Nacht. Da klappte ich es schon nach der Einleitung zu. Ich wollte nicht von Leichen träumen. Ich hatte dann am Morgen auch keine Erinnerung daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Jetzt kommt &lt;i&gt;Yvonne &lt;/i&gt;in Spiel, die im Buch, die nämlich diejenige ist, die die Köpfe absägt. Sie wird als kleine dunkelhaarige Frau mit stechendem Blick beschrieben, Sie will die Autorin verscheuchen. Erst als der Organisator dieser Veranstaltung auftaucht, wird klar, daß Yvonne die Leichenköpferin ist, die auch die Oberherrschaft über diesen Ausbildungsraum hat und daher Störungen verhindern will. Während die Autorin die Ärzte bei ihrer Arbeit beobachtet, muß sie zwanghaft denken: Yvonne schneidet die Köpfe ab, Yvonne schneidet die Köpfe ab!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Bei Tag ist das Lesen in diesem Buch keineswegs schaurig oder abstoßend. Es beschreibt ja etwas, was im Verborgenen in jeder Universitätsstadt und an vielen Spitälern passiert: die Ausbildung von Ärzten anhand von Leichen zum Heil der noch Lebenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Yvonne erklärt, dass sie die Köpfe nicht aus Lust am Makaberen abschneidet, sondern damit die restlichen Körperteile  Arme, Beine, Organe - sinnvoll genutzt werden können. Von den gespendeten Leichen soll nichts vergeudet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Eine Leiche als Übungsobjekt für Nasenkorrekturen und Faceliftings zu verwenden, erscheint mir bedenklicher, als würde an ihr zum Beispiel das Legen eines Bypasses geübt. Andererseits ist das auch bei europäischen Frauen ein oft heiß diskutiertes Thema, und die Hemmschwelle zu solchen Operationen ist gesunken. Viele Europäerinnen lassen sich allerdings in einer thailändischen Klinik operieren, weil das dort  alles inklusvie  maximal EUR 2.000,- kostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Yvonne, die Kopfabschneiderin, macht die Autorin mit einer Ärztin namens Marilena bekannt, die sich für diesen Kurs angemeldet hat, weil sie das Gesicht einer Freundin verbessern will. Während ihrer Übungstätigkeit am Kopf einer Frau, die eine gewisse Ähnlichkeit mit ihr selbst hat, aber kein Facelifting nötig gehabt hätte, erfahre ich, dass jetzt im Gegensatz zu früher nicht die ganze Haut auf einmal abgelöst wird, sondern die verschiedenen Schichten, die von den Nachbarstrukturen chirurgisch gelöst, einzeln rückverlagert und vernäht werden müssen, ohne daß dabei einer der Gesichtsnerven verletzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Die naheliegende Frage, ob Marilena ihre Leiche spenden würde, verneint sie, obwohl ich der Meinung war, gerade Ärztinnen und Ärzte würden so etwas ohne nachzudenken, schon aus einem Gefühl der Dankbarkeit heraus tun. Marilena gibt als Grund an, dass ihr Operationen an Leichen respektlos erscheinen. Einige Chirurgen machen Fotos von den von ihnen präparierten Köpfen und werden diese wahrscheinlich in Fachzeitschriften veröffentlichen. Das kommt Marilena respektlos vor, ungeachtet dessen, daß die Augen mit schwarzen Balken verdeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Als die Autorin den Kursraum verlässt, verabschiedet sie sich auch von Yvonne, um ihr zu sagen, daß sie weder in Ohnmacht gefallen ist noch irgendeine Unordnung angerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----Das zweite Kapitel handelt vom Leichenraub. Yvonne kommt keine mehr vor. Ob ich Ihnen darüber berichten werde, hängt auch davon ab, wielange Sie noch unterwegs sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
YVONNE</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-15T13:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3171209/">
    <title>an yvonne erber - 11. Jan, 13:35</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3171209/</link>
    <description>(Bregenz, 10.1.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Überraschungen kann man Hrn. T. auch nicht zu mehr Flexibilität animieren. Sichtlich nützt es auch nichts, ihm so entgegenzukommen, dass er nur mehr eine halbe Stunde fahren müßte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte schon, ich würde einen gemeinsamen Abend im Kunsthaus und danach eine schöne Nachtfahrt in einem unbekannten Auto mit einem mir - physisch - unbekannten Mann erleben! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dh ich werde hier noch zwei Tage allein verbringen und darauf hoffen, dass ich doch noch abgeholt werde. Wenn nicht - diese 40 km  werde ich wohl auch per Teleportation schaffen können. Ich, mit meinen Audrey-Augen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Glück!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 10. Jan, 21:35&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
morgen,&lt;br /&gt;
lieber t.,also donnerstag, 11.1., findet um 19 uhr ein gespräch mit gerhard klocker statt. hättest du nicht lust, rüberzukommen und dir die cindys nochmals anzuschauen? sind ja nur 40 km! k/grüssli MT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 10. Jan, 21:58&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wo, wann, wie, warum, wo????&lt;br /&gt;
Ah, die Cindy Sherman, habe ich noch gar nicht gesehen ....&lt;br /&gt;
Bregenz, Du, ich, oh.&lt;br /&gt;
Klocker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 10. Jan, 22:01&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Schickst Du mir mal Deine Handy-Nummer auf misterapple@gmail.com ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 10. Jan, 22:12&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ok,&lt;br /&gt;
morgen, wenn der transport dorthin geklappt hat. &lt;br /&gt;
prinzipiell: 18 uhr, vorm kunsthaus, egal ob du dort lieber parken oder parkieren willst. &lt;br /&gt;
und  könntest du mich danach noch in richtung zürich mitnehmen? &lt;br /&gt;
noch etwas  es bedarf keineswegs des exotischen luxfonds-gefährts, da ich keinerlei wert auf äußerlichkeiten lege. du weisst, für wen mein herz schlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 10. Jan, 22:51&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bis 12:00 sollte ich anrufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 10. Jan, 22:52&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ps:&lt;br /&gt;
sollte das aus irgendeinem grund nicht klappen - schick mir doch bitte sicherheitshalber deine telefon/handynummer an meine email-adresse - michaela DOT staudt ÄT gmx DOT net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 10. Jan, 22:58&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nö. Und, ich kann mir nicht frei nehmen, da wir zu viel zu tun haben, sorry. Das Ganze ist sehr kurzfristig hereingekommen ;-). Viel Spass bei Cindy. Na, viel Spass ist ja nicht zu finden in ihren Selbstdarstellungen.</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-11T12:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3166536/">
    <title>an yvonne erber - 10. Jan, 14:07</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3166536/</link>
    <description>(Vigaun, 3.1.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern stellte Two die in diesen Tagen ja naheliegende Frage: Wohin führt das Leben? (Naheliegend wäre auch gewesen ein mich einzufügen, er tat es nicht.) Darunter war ein Foto von einem Mann in Jeans in einem Ausstellungsraum zu sehen, der einen Katalog in den verschränkten Händen hielt. Allerdings war vom Gesicht nur das Kinn zu erkennen. Ich hielt für ein Foto von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lesen hier einige Auszüge aus dem Chat der Bande, in den ich mich auch manchmal kurz einmischen durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sitze ich hier noch immer fest: keine Tausender im Casino; und auch kein Auto mit einer Schweizer Nummer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Tage in K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 2. Jan, 16:28&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
hoffentlich&lt;br /&gt;
nicht wieder regen am bächtelitag? was hast du denn da für einen katalog in den verschränkten händen? warum hast du dir den halben kopf abgeschnitten, wo unlängst doch der friseur so millimetergenau dran war? gr/kssli MT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 2. Jan, 16:38&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hoffentlich&lt;br /&gt;
sieht man (die Experten werden es), dass dies mein Zwillingsbruder ist und ich das Foto von ihm gemacht habe. Der Katalog ist eineschöne, 24seitige Broschüre von &quot;vitra.&quot; mit dem Thema &quot;The Home Collection&quot;. Und zum Wetter: Es wechseln sich Regen und Schneeflocken ab. So sah das aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;herold - 2. Jan, 16:38&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
so viel ist jedenfalls sicher:&lt;br /&gt;
das leben führt in den tod. viel genauer kann man da nicht in die zukunft blicken. ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;steppenhund - 2. Jan, 17:17&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mehr Licht gibt es hier.&lt;br /&gt;
Manchmal möchte man gerne ausruhen, aber wäre das nicht wiederum fad?&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mich nicht beglückwünscht fühle, - weder Freund noch Bekannter - wünsche ich Ihnen OHG. Diese Kurzformel für Optimismus, Humor und Gesundheit, auch hier im Blog abgeschaut, gefällt mir so gut, dass ich sie unbedingt loswerden muss;) ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 2. Jan, 18:39&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Danke für den Hinweis.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Obwohl es doch eigentlich so einfach ist:&lt;br /&gt;
Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Friedrich von Schiller&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Oder auch so vielleicht:&lt;br /&gt;
Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;John Steinbeck &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Oder so vielleicht:&lt;br /&gt;
Wenn du im Recht bist,&lt;br /&gt;
kannst du dir es leisten,&lt;br /&gt;
die Ruhe zu bewahren;&lt;br /&gt;
und wenn du im Unrecht bist,&lt;br /&gt;
kannst du dir nicht leisten,&lt;br /&gt;
sie zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mahatma Gandhi&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Oder einfach so:&lt;br /&gt;
In der Ruhe liegt die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Unbekannt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 2. Jan, 18:38&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
kaum&lt;br /&gt;
hat man sich umgedreht, ist bei dir schon der gestrige tag verschwunden!! protest! &lt;br /&gt;
wollt hrn. gulo ausrichten (lassen): &quot;warum schaun sie nicht einmal herüber ins vigauner kurcafé? erkennungsmerkmale außer &quot;nuscheln&quot;? MT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;herold - 2. Jan, 18:40&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
fescher junger mann, der gulo. und für frauen jederzeit eine sünde wert. ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 2. Jan, 18:42&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Jahr 2006 liegt hinter uns. Das hat weniger mit Umdrehen zu tun. Das hat nun viel mit Nachvorneschaun zu tun. Mailen Sie doch den Gulo an und dann werden Sie schon merken, ob der Funke rüberspringt. Oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
michaela - 2. Jan, 21:02&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
nix&lt;br /&gt;
gegen das nachvornschaun, t.- wer wird denn schon mit dem hinterkopf gegen die wand rennen wolln! ;-)&lt;br /&gt;
im übrigen, t, - ich mach immer eine klare selbst-abrechnung am jahresende. nicht so schlimm, das, was nicht in erfüllung ging, im rückblick auf 06 (kein fixer job, kein fixer freund, kein auto, kein ...). jedenfalls, wenn ich runter auf die schuhspitzen schau. aber wenn ich raufschau zu den sternen??! wohin schaust du denn du jetzt? gr/kssli! MT ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;sokrates2005 - 2. Jan, 22:01&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Da ...&lt;br /&gt;
der Jahreswechsel sowieso nur ein mehr oder weniger willkürlich gewähltes Datum ist, um unsere Versklavung in Arbeit mittels exakter Zeiteinteilung besser unter Kontrolle zu halten, muss man diesen Anlass auch nicht all zu ernst nehmen. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;caliente_in_berlin - 2. Jan, 22:55&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Leben führt dorthin, wohin sie es bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 2. Jan, 23:24&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ja, s.,&lt;br /&gt;
tatsächlich sehr willkürlich! aber seit einführung des julianischen kalenders, also vor mehr als 2000 jahren. allerdings: muss man sich nicht ab und zu fragen, warum der 9. monat unseres kalenders septem-ber und der 12. dezem-ber heisst? demnach war der jahresbeginn am 1. märz.&lt;br /&gt;
ja, niemand MUSS den christlichen jahreswechsel ernst nehmen. aber wie kann man sich dem entziehen? so tun, als wär nix, sich schweigend ins bett legen, und draussen spielns krieg?&lt;br /&gt;
ist es nicht so, caliente, dass das leben nicht führt, sondern dass in wirklichkeit nur wenige ereignisse  drehpunkte, scheidewege, wie sies auch nennenwollen  kein zurück mehr erlauben, weil es dann keine wahlmöglichkeiten mehr gibt? nachtgrüsse. MT</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-10T13:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3161298/">
    <title>an yvonne erber - 09. Jan, 12:44</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3161298/</link>
    <description>Vigaun, 2.1.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann mein Neujahr - mit einem chattigen Impromptu auf Twos Seite. Ich fands nicht unwitzig, weil ich ja tatsächlich dachte, ich könnte einen der Herren an einem nächsten Tage zu einem Treffen im Vigauner Kurcafé oder einen Ausflug ins Lammertal verlocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lags an mir, vielleicht hätte ich aktiver sein sollen. Vielleicht sollte ich  wie mir vorgeschlagen wurde  zuerst ins Salzburger Casino gehen, um die Vermehrung meines Selbst-Unterhalts zu provozieren. Dann könnte ich es mir tatsächlich leisten, mich weiter nach Westen - also ins Schockliland - zu begeben. Oder Dr. G. holt mich mit dem Auto ab!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela- 1. Jan, 15:35&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
t., welche&lt;br /&gt;
ausstellungen haben sie sich denn angeschaut? welche sollte ich unbedingt sehen? warum? ich geh jetzt luft schnappen. hier schießen die wolken über den himmel, toll! bin in ca. 1er stund wieder da ;-) MT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 1. Jan, 16:00&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
m., wo&lt;br /&gt;
sind Sie denn bloss? Und, heute und morgen haben die Museen eh alle zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 1. Jan, 18:32&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
2,&lt;br /&gt;
bin auf besuch in vigau (bei hallein). hier hatte es 8 grad. auch derzeit kein regen. hoher zinken, tennengebirge - sagt dir das was? welche ausstellung ab mittwoch in zü würdest du empfehlen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;gulogulo - 1. Jan, 18:37&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
gemeint ist wohl vigaun. mir sagt das was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 1. Jan, 18:59&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich denke mal, dass das irgendwo tief in Österreich ist. Du wolltest doch am Lac Leman (man sagt nicht Genfer See, denn der See gehört ja nicht der Stadt Genève) sein um diese Zeit????&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;michaela - 1. Jan, 18:50&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ja, bad vigauN,&lt;br /&gt;
gulo, zwischen adnet und kuchl. tolles schwimmbecken im freien, für jede jahreszeit. waren sie schon einmal da? waren sie schon auf dem zinken? kennen sie das lammertal?&lt;br /&gt;
t, hallein mit keltenmuseum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 1. Jan, 19:00&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Herr Gulo, den kann ich Dir als Partie empfehlen. Er nuschelt allerdings ;-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;gulogulo - 1. Jan, 19:08&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ich kenns vom hörensagen, bin hier ja immerhin 20 km von vigaun entfernt. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 1. Jan, 19:10&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Michaela!&lt;br /&gt;
Machen Sie sofort ein Date mit dem Gulo. Und heiraten Sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;gulogulo - 1. Jan, 19:15&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
sorry, aber ich muss schon flyhigher ehelichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;twoblog - 1. Jan, 19:17&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das sollten Sie sich angesichts von Michaela gut überlegen!</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-09T11:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3070125/">
    <title>an yvonne erber - 15. Dez, 14:09</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3070125/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich hab ich viel zu tun, jedenfalls bis vor Weihnachten. Schreibe jetzt erstaunlicherweise einige Reden auf Bestellung, auch für einige Firmenchefs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste gar nicht, dass mir zum Thema Mittelstand und Weihnachten so viel einfällt. Vielleicht legt sich jetzt auch eine Schiene zur Gewerkschaft. Zum Beispiel zum Thema Kinderarbeit  da die Post für die Verteilung von Katalogen, Prospekten und Handzetteln Jugendliche ab 13 Jahren sucht. Die Gewerkschaft fürchtet, dass mit diesen für die Zeit nach dem Ende des Briefmonopols ein Zustellnetz aufgebaut wird. Da wären schon einige Pro-Argumente anzuführen: Einübung in Verlässlichkeit, Zeitplanung; dazu vermehrte soziale Kontakte, Förderung des Selbstbewusstseins! ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt zum normalen Arbeitsaufwand hinzu. Ausserdem bin ich nicht gerade im Gesundheits-Normalzustand. Positiv: ich habe  nach einem Jahr Pause  nicht wieder mit dem NuvaRing begonnen, sondern bin auf Anraten meiner Gynäkologin auf das Pflaster umgestiegen und hatte das erste Mal einen normalen Besuch, allerdings etwas verwirrend, was die Dauer betrifft. Man muss es dreimal wechseln, eine Woche Pause. Ich finde das sehr praktisch. Der Pearl-Index entspricht dem der Pille. Aber ich will hier ja keine Werbe-Tour starten! ;-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Abreise wird sich nun wohl etwas verzögern. Ich hatte leider keine Zeit, mich um Hrn. TWO zu kümmern. Er hat aber noch einige hübsche architettura-venezia-Schnappschüsse eingestellt. Yvonne, sollten Sie nicht auch einmal Ihre Biennale-Impressionen herzeigen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat schon jetzt einen kurzen, aber rührenden  Rückblick gemacht. Und zu 2007, im Vorausblick: es sei wertvoll, was noch kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Spur von Depression, die mir Sorgen machen würde. Ich selbst bin ja, trotz der Arbeits-Anstrengung, auch recht gut gelaunt, allerdings ständig übermüdet. Ich hoffe, Sie sind und bleiben entspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Das da unten wäre Nr. 2 aus der Reimphase. Jetzt sehe ich, dass der deutsche Reim nicht so schwierig ist, wie ich früher dachte. Das verdanke ich einzig und allein dem Contest des Hrn. Sebas (http://www.blog-bistro.de/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;LIEBE ZU WEIHNACHTEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fremde Liebe, die eigene, alles vermischt&lt;br /&gt;
sich. Wenn Freude über Freunde aufkommt, erlischt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein vielleicht früher mich zutiefst beherrschender Neid.&lt;br /&gt;
Ich trage jetzt ein weisses Christkind-Versandhauskleid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und darunter ein hell blinkendes Verhütungspflaster&lt;br /&gt;
auf meinem glatten linken Oberschenkel  alle Laster,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die du mit deiner Golf-di-Napoli-Liebsten verdienterweise&lt;br /&gt;
praktizieren wirst, praktiziere ich hier ganz still und leise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor schweigenden Zuschauern am Rathaus-Christkindlmarkt,&lt;br /&gt;
mit keinem Gedanken an Ohnmacht oder gar Herzinfarkt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht von mir, nicht der gierigsten Voyeure, nicht der Mittäter.&lt;br /&gt;
Und du, der schon im Blog beglückt einen halben Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geschrieben hat, um auch mir auf diese Weise entgegenzugehen,&lt;br /&gt;
damit immer wieder neue Bilder meiner Sehnsucht entstehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verwirrend und klärend in meinem Kopf, aber auch in vielen andern,&lt;br /&gt;
die dann begehrenswert schön über die Grenzen wandernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Pforten der Wahrnehmung blitzartig erweitern,&lt;br /&gt;
jedes Liebesbemühen aufstacheln und auch erheitern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du verdoppelst den Satz: Liebe, da sind wir! Da sind wir!&lt;br /&gt;
Wir sind tatsächlich da, in der Freiheit der Beziehungen, dafür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind wir über Entfernungen und Mißverständnisse hinweg umschlungen,&lt;br /&gt;
lachend und Blinkzeichen versendend ineinander eingedrungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir  diese Usurpatorin, die ich gern gewesen wäre und nun auch bin,&lt;br /&gt;
die dich gereizt hat, umwedelt mit Wortgerüchen, Kellnerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Provokation; und du, in deiner Liebe voller Vorsicht&lt;br /&gt;
und Ungeduld, die einer anderen gilt, einem mir unbekannten Gesicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem ich nächtliches Strahlen zubillige, das auch mich erfasst,&lt;br /&gt;
wenn ich auf dem Schenkel nach meinem Gold-Pflaster tast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mir vorstelle, dass es einen muskulösen Ersatzmann geben wird,&lt;br /&gt;
der das, was ich für dich fühle, erfüllend an deiner Stelle spürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hält hier der adventöse, dann weihnachtliche Tatendrang Einzug:&lt;br /&gt;
der Erstbeste, Briefträger oder Betrüger, egal: mit einem Ruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird er auf den Boden geworfen, überhäuft mit Hemmungslosigkeiten -&lt;br /&gt;
du siehst: auch bei mir beginnen jetzt realistische Zeiten! &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-15T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3047434/">
    <title>an yvonne erber, 10. Dez, 14:21</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3047434/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand richtete an mich die Frage, ob diese in der Dusche liegende Frau auf der Y.-Seite ich sei. Ich weiss, ich habe diese Frage provoziert, weil ich ein Foto von mir auf Ihrer Seite angekündigt habe. Sie haben es sichtlich nicht eingestellt, weil es keine rechtzeitige Rückmeldung gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Foto unter Ihrem Eintrag vom 5. Dezember, den Sie an R. R. gerichtet haben, handelt es sich um Chantal Michel, wie aus dem Text hervorgeht. Sie schreiben ja über sie, dass sie sich länger als eine Stunde in einem Regal mit einer Glastür auf die erstaunlichste Weise verrenkt einschließen ließ.  Auf diesem Bild hat sie sich sichtlich zwischen zwei Wänden so abgespreizt, dass sie nicht zu Boden fällt. Ich denke, Sie sollten das Bild mit ihrem Namen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier noch ein Nachtrag zu ConAlmas Bemerkung: Sagen Sie bloß, Sie haben Cindy Sherman schon gesehen! Deren Ausstellung im Kunsthaus Bregenz, das von TWO schon öfter erwähnt worden ist, läuft noch bis 28. Jänner 2007. Also werde ich dort vorbeischauen können, wenn ich in die Schweiz fahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihr interessiert mich, dass sie aus ihrer Suche nach dem eigentlichen Ich Kunst macht. Und - wie sie das Porträt neu definiert . Ob ihre Werke unter dem Obertitel Selbstporträts durchgehen könnten, da sie ja als physische Person immer dahintersteckt, sie selbst also das Bildobjekt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es dabei nicht mehr um physiognomische Genauigkeit geht, sondern um Visualisierung von Gefühlszuständen, ist das, was mich fasziniert. Sie benützt Make-up und Verkleidung, um in Rollen zu schlüpfen. Sie maskiert sich, um die Facetten ihrer Persönlichkeit aufs Bild zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für mich der Punkt, wo ich sie um ihre Praxis beneide. Denn als Betrachterin bleibe ich immer draußen, trotz heftigster Gefühle. Neid oder Empathie schaffen keine Verschmelzung. Ich bleibe Michaela. Cindy hingegen schafft eine Unmengen Cindys, allerdings alle innerhalb des Film- und Kunst-Dunstkreises. Ich kann die Aspekte meines Selbst nur in der jeweiligen konkreten Situation darstellen. Danach verschwinden sie wieder, bis ein weiterer Auslöser auftritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cindy materialisiert sich in ihren wechselnden Rollen, und das ist noch dazu ihr Beruf. Er ermöglicht ihr, eine äußere, von ihr abgelöste Identität zu produzieren, die verhandelbar, interpretierbar ist. Alles ist Inszenierung, in dem sich Inneres (alles von ihr als Person Erlebte) und Äußeres (die wechselnden zeitlichen oder örtlichen Einflüsse, denen sie ausgesetzt ist) überlagern und in Form eines fortlaufenden photographischen Werks ihre Lebensstationen markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Philosoph und Kunstkritiker Arthur C. Danto schrieb dazu: Es handelt sich um Photographien, die auf eine Art und Weise Bilder von Cindy Sherman sind, die für jede einzelne Arbeit nebensächlich und sekundär, für das gesamte Werk als Ganzes jedoch erstaunlich zentral und wichtig sind. Ausnahmsweise ist das Ganze größer als die Summe seiner Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie selbst sagte einmal über ihre Arbeit: Es könnte aber sein, daß ich mich gerade dadurch selbst porträtiere, daß ich diese ganzen verrückten Sachen mit diesen Charakteren mache... Kann sein, daß ich tatsächlich irgendeine verrückte Person unterhalb von mir auf diese Weise rauslasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zwei Fotos zur Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Cindy Sherman, Untitled (Cosmo Cover Girl)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;cindy-sherman&quot; width=&quot;254&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/cindy-sherman.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-10T13:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3036375/">
    <title>an yvonne erber, 07. Dez, 13:16</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3036375/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise gehts wahrscheinlich bald ab in die Schweiz! Küsnacht  was sagt Ihnen der Name? Eben! Doch dann ist Hr. TOO nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Am 20ten bin ich leider nicht in Zürich. Eher ein anderes Mal. Sorry. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hätte das gedacht? Und trotz meiner inständigsten Bemühungen zieht er lieber den Weg zu - naja, wird sich zeigen - Gott einem harmlosen Spaziergang entlang dem Zürisee vor! An der Seestraße gäbs das Restaurant Fähnlibrunnen.  Dort hab ich schon mehrmals ein Eglifilet gegessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihm ja auch den Genfer See angeboten, weil eine Freundin bei Montreux ein Haus hat. Also  ich werds vielleicht doch noch erleben, dass mir GOTT ein paar Kilometer entgegenkommt! ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Foto scheint er etwas missverstanden zu haben. Sie haben mir gesagt, daß Sie es tatsächlich zwischen 22 und 24 Uhr eingestellt hatten. War wohl der falsche Weg. Denn hat er hat gestern am Morgen - 6. Dez, 08:54  geantwortet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Y-site läuft nicht. Ich warte nicht minutenlang, bis etwas geladen ist, da ich wirklich keine Zeit habe für Stillstand im Moment. ;-)&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versteh ja diese Ungeduld zwei Tage vor der Abreise. Ich hab ihm aber angeboten, meinen Aufenthalt so zu verschieben  die Deadline wär der Uni-Beginn -, daß es noch eine Chance geben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute schrieb ich ihm zu seiner JA/NEIN-Fragestellung (er schrieb tatsächlich JA und NEIN, und schon regnete es &quot;Kommentare&quot;):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich sage NEIN zum Zumthor-Weg zu Gott. Nichts gegen Sichtbeton. Aber mit den Eliasson-Holzstiegen (2001) erscheint einem der Weg nach oben doch leichter und - &quot;natürlicher&quot;!. Allerdings schaut er auf deinem Foto viel steiler aus, als er ist. Und er endet bereits nach 4 Stockwerken. Sitzt da Gott?&lt;br /&gt;
Das wird sich auf der Y.-Seite am Nachmittag zeigen. JA hingegen zur Reise! Nur Schönes von M.&lt;br /&gt;
PS (auch für ConAlma): Ein Pflichttermin in Bregenz: CINDY SHERMAN 02.12 06  28. 01.07!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twos prompte Antwort fand ich lieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Es geht ja hier nicht nur um Architektur, um Raum, um Treppe. Es geht auch um Licht und um Durchflutung und um die Fotografie von mir.&lt;br /&gt;
Hier sehe ich durchaus einen Weg. Nicht den vielleicht, aber das hatte ich ja auch nicht geschrieben. Es geht um eine Annahme.&lt;br /&gt;
Eine Annahme, die man annehmen kann oder eben nicht annimmt.&lt;br /&gt;
Wie mein eigener Weg in drei kommenden Wochen geht, das weiss ich nicht und das bekümmert mich etwas. Ich werde langsam traurig.&lt;br /&gt;
Aber wie sagte der Dalai Lama so schön: &quot;Drop The Thought&quot;.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, aber mich hat dieses &quot;Drop The Thought&quot; nicht ins Licht, sondern häufig in die Irre geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe 2 Fotos beigelegt! Eines ist von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank und liebe Grüsse!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-07T12:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3021149/">
    <title>an yvonne erber, 04. Dez, 12:23</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3021149/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mr Äppell legt ja ein beachtliches Tempo vor! Gestern noch 5 oder 6 Bildchen; heut schon wieder alles weg und gleich zwei neue! Natürlich wurde auch gleich mein schönes Reimgedicht geopfert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses schnelle Auslöschen des Vergangenen erzeugt in mir einen Schwindel - so, als wär gestern und vorgestern nichts gewesen! In alten, also meinen Schulzeiten Mitte der 80er Jahre hat man noch einen Radiergummi benützt. Da hätte man ja ununerbrochen radieren müssen, damit das alles so schnell verschwindet. Ich war eine sparsame Radiererin, ich wolle nicht diese Gummiwutzeln am Papier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Twoblog haben wir - bedauerlicherweise - einen Meister des Verschwindenlassens vor uns. Zugleich mein Gefühl: mir entgeht etwas, mir wird ständig etwas entrissen. Nur die Frage bleibt: ist überhaupt etwas gewesen? (In dem Fall - auf meinem Bildschirm, der mir in diesem Augenblick die übrige Welt ersetzt!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön wärs, wenn Sie das beigelegte inzwischen nicht mehr sichtbare Twoblog-Foto einstellen könnten. Ist das möglich? Ich hab eine gewisse Affinität zu der dargestellten Situation. Es erinnert mich an die Klosterschulzeit (vielleicht empfinden Sie da ähnliches) und meine sehr jung verunglückte Mittelschulfreundin, die ja meine beste Freundin überhaupt war. Ich träume immer noch von ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. schrieb: Immer wieder gehe ich gerne in eine Kirche, zünde eine Kerze an und gedenke der Liebsten. Und, ich geniesse die Ruhe dabei immer herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich kann an keiner Kirche vorbeigehen, ohne nicht hineinzugehen, um für die liebsten Verstorbenen eine Kerze anzuzünden. Klosterschul-Mentalität? Keineswegs! Einerseits das authentische Bedürfnis zum Gedenken! Zugleich aber bin ich wohl eine versteckte Pyromanin. Nur in einer Kirche kann ich ein kleines Feuerchen machen und denken, es wird schon nichts passieren. (Oder auch: das Fegefeuer ist überall!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieben Dank&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;a2006-12-23-kerzen-jerusalem&quot; width=&quot;295&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/yvonneerber1/images/a2006-12-23-kerzen-jerusalem.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-04T11:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3017201/">
    <title>an yvonne erber, 03. Dez, 14:45</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/3017201/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für die Blumen! Und noch dazu persönlich abgegeben im Spital. Und mit Ihrer höchstpersönlichen Anwesenheit. Und noch dazu diese wachsüberzogenen Rosen! Sie haben mich überrascht und gerührt. Und natürlich auch etwas abgelenkt von dem sonstigen Level und Rummel in diesem Drei-Bett-Zimmer für 3 Tage und Nächte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe wie Sie der Blumenhändlerin geglaubt. Das Wachs sollte doch vor dem Verwelken schützen. Das Gegenteil ist der Fall - das Wachs schmilzt. Es erhöht das Gewicht, und die Köpfchen sind jetzt geknickt. Ich weiß nicht, ob ich den Strauß zum Trocknen aufhängen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte ja genug Zeit, um über alles nachzudenken, auch über Mr. H. So ist &quot;Auf ein Neues&quot; entstanden, und zwar gleich gereimt. Seitdem ich das Reimen für Hrn. Sebas geschafft habe, denke ich ganz anders. Reimen ist wie leimen: zumindest Zeilen sind lautlich so miteinander verbunden, dass sie gar nicht mehr von einander ablassen können. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;AUF EIN NEUES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schaumbedeckt beglatzt mag ich dich nicht: das ist&lt;br /&gt;
eine echte Männerphantasie! Eine Frau mißt&lt;br /&gt;
weder dem Schaum Bedeutung bei noch&lt;br /&gt;
dem mehr oder minder schönen Spiegel-Schädel, jedoch&lt;br /&gt;
zweifellos dem Ausdruck der Augen: wenn sie etwa&lt;br /&gt;
wie die von dem so locker hingemalten Herrn da &lt;br /&gt;
so traurig glänzend wie im Header mich anschaun,&lt;br /&gt;
so glaskugelartig unbeweglich auf gleicher Höhe, down&lt;br /&gt;
vom Tagesablauf oder gerötet von der Hoffnung, es wird&lt;br /&gt;
sich etwas ereignen, etwas Schönes, zumindest im Geviert&lt;br /&gt;
dieser Seiten, etwas Erregendes, dass dich Fieber&lt;br /&gt;
von oben nach unten durchblitzt und du dich lieber&lt;br /&gt;
sofort hinsetzen würdest, einfach hinknien&lt;br /&gt;
vor dieser Lichterpracht, die dir ein Mädl aus Wien&lt;br /&gt;
vor die Tür gestellt hat, keine Trost-Verächterin, blütenrein&lt;br /&gt;
trotz Gehuste, zittriger Lunge, Herzrasen in der Nacht, kein &lt;br /&gt;
Gedanke, der dich nicht umfaßt, mich aber peinigt,&lt;br /&gt;
denn du bist ja einer, der alles mit ein paar Sätzlein bereinigt,&lt;br /&gt;
kein Wort zuviel, keine stille beharrliche Annäherung,&lt;br /&gt;
nur Distanz, andere Themen, Fotos, keine Beruhigung,&lt;br /&gt;
keine Aussicht, diesem Dilemma zu entkommen -&lt;br /&gt;
ich hab mich ja nicht mehr daneben benommen,&lt;br /&gt;
ich hab dir Mails in Hülle und Fülle geschickt,&lt;br /&gt;
du hingegen läßt mich hier wortlos geknickt&lt;br /&gt;
zurück, als Angstneurotikerin, Angina-Leiche,&lt;br /&gt;
eine sich zu sich selbst herabbeugende Trauereiche:&lt;br /&gt;
was müßte passieren, um dich wieder nach Venezia zu führen,&lt;br /&gt;
zu einem Termin, wo für dich und mich alle Türen&lt;br /&gt;
im Arsenale, im Palazzo Gritti weit offen stünden&lt;br /&gt;
und Hemmnisse und Sünden von selbst verschwinden&lt;br /&gt;
und Picasso, in Übergröße, nackt, mit hängendem&lt;br /&gt;
Gemächt, trät uns entgegen, er winkte, mit drängendem&lt;br /&gt;
Blick, mit seinem Pinsel dich und mich herbei&lt;br /&gt;
zu seiner inzwischen totenbleichen Staffelei -&lt;br /&gt;
wir dürften uns fünf Sekunden nicht bewegen,&lt;br /&gt;
und er würde sich eine Ewigkeit nicht mehr regen.&lt;br /&gt;
Dann hätten wir ein meisterliches Doppel-Porträt&lt;br /&gt;
für unser Doppel-Log und auch Doppel-Chalet!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS:  Diese anregende Fügung &quot;schaumbedeckt beglatzt&quot;&lt;br /&gt;
stammt von Hrn. Gulogulo (http://vielfrass.twoday.net/).</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T13:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/2969864/">
    <title>an yvonne erber, 22. Nov, 15:05</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/2969864/</link>
    <description>Liebe Yvonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, ich habe mein Wort gehalten, bin bis 13 gekommen, wär aber auch bereit, wenn ich die entsprechenden Anregungen bekomme, noch weiterzumachen. H. schiebt ja immer wieder neue Fotos nach. Die Fotos, soweit sie nicht unscharf sind, sind ja meist sehr originell, ja verführerisch!. Aber was er manchmal so dazuschreibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären Sie für eine Fortsetzung? Oder denken Sie, das wär zuviel der Anstrengung, wenn schon so ein Frieden - ich lächle, Sie sehen es nicht! - in mir bezüglich dieses letzten Endes vielleicht doch unerreichbaren Herrn H. eingetreten ist? Aber sollte man Liebe nicht reifen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;UNSER HÄUSCHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ist erreicht, geeicht das gemeinsame Häuschen&lt;br /&gt;
von Ihnen, liebster Leica-Liebling, Sie hatten ja nicht nur&lt;br /&gt;
einen, sondern gleich beide Füße da drinnen, nicht nur eine,&lt;br /&gt;
sondern beide Hände im Hosensack, notgedrungen sitzend,&lt;br /&gt;
auf anstrengende Weise, mit ausgestreckten Beinen,&lt;br /&gt;
die notgedrungen zwischen den meinen sehr unruhig waren,&lt;br /&gt;
wie auch die meine, die ja so etwas nicht gewohnt sind, so&lt;br /&gt;
ausgestreckt, in dieser unergometrischen Haltung, so ein-&lt;br /&gt;
gepaßt in japanische Maße, in diese Tatami-Philosophie,&lt;br /&gt;
die die Kleinheit als Größe propagiert, während ich mit meinen &lt;br /&gt;
1,74 schon die meiste überrage, mich schlangenartig winden muß,&lt;br /&gt;
sodaß auch innere Verwindungen entstehen, als würde mein&lt;br /&gt;
Gedärm sich noch mehr verschlingen, wodurch  wie Sie sich &lt;br /&gt;
leicht vorstellen können - normale Gedanken nicht zu denken&lt;br /&gt;
sind, wenn man also in dieser angestrengten Denk-Lage auch &lt;br /&gt;
noch von Gefühlen sprechen sollte, das ist ja die Schwierigkeit&lt;br /&gt;
pur Potenz, die Potenz, Sie fühlen das doch auch, ist aus diesem&lt;br /&gt;
denkwürdigen Rauch-Fang entschwunden, zuerst in diesem &lt;br /&gt;
seltsamen Potenz-Fang-Dach, dann  husch  mit einem hörbaren&lt;br /&gt;
Knall hinaus, doch nicht sichtbar, als seis ein neu erfundener &lt;br /&gt;
Explosiv-Stoff, ein gelbes Pulver, das keine Rückstände hinterläßt, &lt;br /&gt;
denn überall lauern die Feinde, die mit ihren Feldstechern unsere&lt;br /&gt;
Bewegungen durchs offene Fenster beobachten, Sie und ich&lt;br /&gt;
in dieser undurchschaubaren Kunst-Landschaft, wobei sich,&lt;br /&gt;
liebster Venezia-Rückkehrer, die Frage sofort meldet, wie ich &lt;br /&gt;
dazu komme, zum Aus-Stellungs-Objekt zu mutieren, noch dazu &lt;br /&gt;
ohne Honorar, aber Sie, leiden Sie nicht am gleichen Schicksal, &lt;br /&gt;
sind Sie nicht auch höchst unfreiwillig in dieser Ausstellungs-&lt;br /&gt;
Falle gelandet, in dieser Beengtheit, die einem ja nur von außen&lt;br /&gt;
angetan werden kann, daß das Schicksal, das hier nicht  sichtbar, &lt;br /&gt;
jedoch fühlbar ist, entweder als weiße oder schwarze Wolke &lt;br /&gt;
das alles umgibt, wobei ich natürlich in meinem letzten Traum &lt;br /&gt;
nur Rosiges zu sehen bekam, einen rosigen Schein, rosiges &lt;br /&gt;
Strahlen von allen Seiten, ohne daß klar war, ob das nur ein &lt;br /&gt;
Theater-Donner sein sollte oder gar ein Ewiges Licht, das &lt;br /&gt;
die Situation auf einfriert, und Sie, wundervolles Beispiel&lt;br /&gt;
von kontemplativer Beweglichkeit,  dann keinerlei Dynamik &lt;br /&gt;
mehr entwickeln können, die Ihnen ja zusteht, die ich Ihnen &lt;br /&gt;
von Herzen zuspreche, also etwa, daß Sie sich mit einem &lt;br /&gt;
Ruck erheben, dieses Häuschen auf Ihren Schultern, das gleich&lt;br /&gt;
Die ersten Risse zeigt, und daß ich, mich einfach durch den&lt;br /&gt;
Fußboden tretend, dann in keineswegs in einer Kunst-Welt&lt;br /&gt;
lande, sondern Ihnen gegenüber in einer glücklich überblickbaren&lt;br /&gt;
Stadt-Landschaft, zwei etwa gleich Große nebeneinander,&lt;br /&gt;
ohne daß irgend etwas zu spüren wäre vom  Fluch der 13, &lt;br /&gt;
den hier heißt 13: Ende, es endet das Grillkamin-Spiel, &lt;br /&gt;
das Baumarkt-Spiel, es beginnt, natürlich mit Fotoapparaten, &lt;br /&gt;
aber striktem Blitz-Verbot, ein freies Spiel der Kräfte, sowohl &lt;br /&gt;
aus dem Herz als aus dem Kopf, im Einklang mit jeder Umgebung&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-22T14:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://yvonneerber1.twoday.net/stories/2940311/">
    <title>an yvonne erber, 17. Nov, 11:55</title>
    <link>http://yvonneerber1.twoday.net/stories/2940311/</link>
    <description>Liebe Yvonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieser dumme Troll-Spruch, den man ja jederzeit gedankenlos kopieren kann, hat mich tatsächlich aufgeregt. Ich hab jedoch &quot;lyrisch&quot; reagiert! Das beruhigt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela T.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
DIETROLL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keineswegs drollig ist DIETROLL, auch nicht zu füttern&lt;br /&gt;
von Udiro, Rodiu oder gar Odriu, die ja  wie die Endung&lt;br /&gt;
sagt - ihre Weiblichkeit vor bereitstehenden Männer-Füßen &lt;br /&gt;
schnell hinwerfen, nicht nur diese, alles, was eine Frau ausmacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs drollig ist DIETROLL, auch kein Angsthase,&lt;br /&gt;
kein Zitterrochen, schon gar nicht eine Bruthenne, die nur gackert,&lt;br /&gt;
wenn sie brütet, die auf ihren Eiern hockt mit gesträubten Federn&lt;br /&gt;
und sich dann in irgendwelchen Ecken der Blogwelt verkriecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs drollig ist DIETROLL, sondern voller gerechter&lt;br /&gt;
Vorurteile, nicht nur Männern gegenüber, die ja berechtigterweise&lt;br /&gt;
sich in Netzwerken zusammentun müssen, sich ununterbrochen&lt;br /&gt;
beklatschend, um ihre schwindende Potenz zu kaschieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs drollig ist DIETROLL, sondern voller Fehler,&lt;br /&gt;
zu denen sie auch steht, aber auch voller jugendlicher Abenteuer-&lt;br /&gt;
Sehnsucht, trotzdem im Bewusstsein ihrer Putz- und Surf-&lt;br /&gt;
Sucht, einmal den Kopf unten, samt Zunge, dann wieder oben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs drollig ist DIETROLL, sondern unheimlich wissend,&lt;br /&gt;
ausgestattet mit einer einmalig hohen, gar nicht weit her-&lt;br /&gt;
geholten Intelligenz, nicht nur im Bereich der Selbst-Management-&lt;br /&gt;
Skills, sondern in der Kombination all ihrer Fähigkeiten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs drollig ist DIETROLL: sie geht gern nach Berlin, Brüssel, &lt;br /&gt;
nach Zürich, egal, sie ist ein vielseites Caliente-Mädchen&lt;br /&gt;
sie hängt gern am Twoblog-Fädchen, um zu lächeln, auch&lt;br /&gt;
in jeder phantastischen Flickr-Nahlinsen-Foto-Ausstellung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIETROLL ist kein Elch, keine Sockenpuppe, weder primär &lt;br /&gt;
noch situativ, auch kein Rabulistik-Fan oder gar unverwundbar,&lt;br /&gt;
sie ist voller  heimlichem Herzschmerz, ohne jede Antwort auf &lt;br /&gt;
dekonstruktive Thread-Atmosphäre und gar Killerphrasen!&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zum Eintrag von Idoru - 8. Nov, 20:16&lt;br /&gt;
&quot;nicht kränken, lieber twoblog, ignorieren. wie schon gesagt: don&apos;t feed the troll.&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingelangt am 11. Nov, 22:16!</description>
    <dc:creator>yvonne erber</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://yvonneerber1.twoday.net/topics/twoblog&quot;&gt;twoblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 yvonne erber</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-17T10:55:00Z</dc:date>
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